Warum Kundenfeedback für Finanzdienstleister sehr wichtig ist

Heute möchte ich über das Thema Kundenfeedback sprechen.

Viele Finanzdienstleister vergessen es, ihre Kunden nach dem Gespräch um ein Feedback zu bitten. Manche Finanzdienstleister tun dies jedoch nicht, da sie Angst vor einem eher negativen Feedback haben. Es ist jedoch sehr von Vorteil die Kunden nach einem Feedback zu fragen.

Zum einen zeigt es dem Kunden eine gewissen Wertschätzung. Der Kunde erfährt, dass seine Meinung dem Finanzdienstleister nicht egal ist. Außerdem sieht der Kunde daran, dass der Finanzdienstleister seine Arbeit gerne verbessern würde.


Es ist  ratsam dem Kunden direkt am Anfang des Gespräches mitzuteilen, dass er am Ende die Möglichkeit hat ein Feedback zu geben. So weiß der Kunde bereits bescheid und wird nicht am Ende damit konfrontiert auf die Schnelle ein Feedback geben zu müssen.

Vermeide Fragen wie “ Hat Ihnen die Beratung gefallen? “. Stelle lieber Fragen, die nicht einfach mit Ja oder Nein beantwortet werden können. Du kannst deinen Kunden beispielsweise fragen, welche Aspekte der Beratung ihm nicht gut und welche ihm sehr gut gefallen haben. Du kannst ihn außerdem bitten, die eine Bewertung auf einer Skala von 0-10 zu geben. Höre deinem Kunden aufmerksam zu, und frage gegebenenfalls nochmals an bestimmten Stellen nach. 

Kaum ein Mensch hört sich gerne Kritik über seine Arbeit an. Wenn es dem Kunden jedoch nicht gefallen hat, dann ist dies eine Tatsache die sich nicht ändert nur weil man nicht nachfragt. Wenn man nachfragt zeigt man seine lernbereitschaft und man hat die Möglichkeit von dem Kunden zu erfahren, welche Aspekte er als verbesserungsbedürftig empfindet. Mit diesem wissen kannst du dich dann bemühen, deine Arbeit zu verbessern. 

Wenn die Beratung dem Kunden gefallen hat, dann kannst du nach dem Feedback das Thema Empfehlungen ansprechen und den Kunden fragen ob er bereit wäre, dich als Finanzdienstleister weiter zu empfehlen.

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